Lofoten im Winter: Schneestürme, Polarlichter und ein Roadtrip voller Magie

Urlaub in Nordnorwegen im November

Die Lofoten im Winter sind ein Ort voller Gegensätze: rau und sanft, unberechenbar und zugleich unglaublich berührend. Während sich im Sommer hier sehr viele Tourist*innen tummeln, ist es im Winter deutlich ruhiger und entspannter. Wer sich in den dunklen Monaten in diesen nördlichen Archipel wagt, erlebt eine Mischung aus Schneestürmen, tiefschwarzer Polarnacht, magischem Licht und tanzenden Polarlichtern. Unser siebentägiger Roadtrip führte uns über verschneite Küsten, durch dramatische Fjordlandschaften, in kleine Fischerdörfer und mitten hinein in die Magie Nordnorwegens. Wir durften eine unvergessliche Reise erleben. Hier ist mein ausführlicher Reisebericht.

Lofoten im Winter – verschneite Berge, rote Holzhäuser und Fjordlandschaft im November

Tag 1: Ankunft im Schneesturm: Ein Start voller Chaos und Charme

Der Start in den Urlaub war holprig: Das bestellte ETaxi kam nicht, und stattdessen brachte uns ein temperamentvoller italienischstämmiger Fahrer mit seiner äußerst neapolitanischen Fahrweise im Eiltempo zum Flughafen. Da ist der erste Adrenalinrausch morgens um 8.30 schon einmal verbucht. Nach einem Zwischenstopp in Bergen – inklusive meiner bisher besten Zimtschnecken Norwegens (das Pistaziencroissant ist nunmehr von der Pistazienschnecke abgelöst 😊) – landeten wir schließlich im verschneiten Tromsø. Der Pilot kündigte eine schwierige Landung an: „Wir versuchen eine Landung, alternativ müssen wir in Evenes oder Bodø runter.“ Er wird das Ding schon ein paar Mal im Schnee geflogen sein, denke ich und schiebe alle negativen Gedanken zu einer alternativen Landung beiseite. Wir vertrauten darauf, dass er solche Bedingungen gewohnt war. Fünf Jahre nach unserem ersten Besuch sind wir erneut in Tromsø – zufällig am gleichen Datum wie damals.

Die Stadt begrüßte uns mit Schnee, Wind und… defekten Schließfächern. Also: Koffer durch meterhohen Schnee schleppen, in ein überfülltes Restaurant flüchten, mit einem Schweizer Paar den Tisch teilen und den Abend irgendwie über die Bühne bringen. Die Tatsache, dass sie uns noch sagten, sie hätten uns einen Platz an ihrem Tisch angeboten, weil sie wegen unseres verschneiten Aussehens Mitleid mit uns hatten, schieben wir betreten beiseite und sind einfach nur dankbar für den Platz im Warmen. Da der Stadtbummel nun wegen der Koffersituation ausfallen muss, quartierten wir uns in einer Hotelbar ein und machten uns später auf den Weg zum Hafenterminal. Kurz vor Mitternacht erreichte unser Hurtigruten Schiff MS Polarlys den Hafen. Wir bezogen unsere Kabine und sahen Tromsø mit seiner beleuchteten Brücke und der Eismeerkathedrale im Schneetreiben hinter uns verschwinden. Die Hoffnung Polarlichter vom Schiff aus zu sehen, hatte ich schon begraben, als wir in Tromsø durch den Schneesturm stapfen mussten. So schnell sollte der Himmel nicht aufklaren. Daher konnten wir es uns in unserer Kabine gemütlich machen und schlafen.


Tag 2: Still auf dem Wasser: Entschleunigung zwischen Fjorden und Schneeschauern

Die Nacht auf dem Schiff war erstaunlich ruhig. Ich hatte es mir etwas holpriger vorgestellt im Winter mit dem Schiff durch arktische Gewässer zu fahren. Aber die Ruhe der Fjorde hat uns gut schlafen lassen. Nach einem süßen Frühstück machten wir es uns in den Panoramasesseln gemütlich und ließen die verschneiten Fjorde der Vesterålen an uns vorbeiziehen. Die Natur bot ein Programm, das jedes Buch überflüssig machte. Nach dem leicht chaotischen Tag zuvor in Tromsø konnte ich nun so richtig entschleunigen. Das Wetter schreckte uns nicht davon ab uns an Deck zu wagen, dort die arktische Luft Nordnorwegens zu schnuppern und die Natur direkt zu erleben. Als es dann gegen 14 Uhr dunkel wurde, machten wir es uns in den Panoramasesseln in der Lounge bequem und ich widmete mich entspannt meinem Buch und döste ein bisschen.

Am späten Nachmittag kamen wir in Svolvær auf den Lofoten an, wo der zweite Teil unserer Reise begann. Bei unserem Abendessen in einer Pizzeria meldete sich meine App, dass die Chance auf Polarlichter steigt und natürlich war ich sofort angefixt. Der Himmel war klar und ich hoffte nach den ganzen Schneewolken endlich das erste Polarlicht auf unserer Reise zu sehen. Schnell aßen wir auf und gingen zum Hafen. Da war er – ein zarter grüner Schleier, der schließlich zu einem tanzenden Spektakel wurde. Menschen kamen aus allen Richtungen angelaufen, Kameras klickten, und wir standen dort, still vor Staunen. Ein Moment, der sofort klar machte: Diese Reise wird magisch. Wir suchten uns einen etwas dunkleren Platz, schauten in den Himmel und konnten unser Glück kaum fassen. Ein unvergesslicher Empfang auf den Lofoten.

Tag 3: Die E10: Ikonische Brücken, rote Hütten und ein Tag voller Highlights

Der zweite Teil des Urlaubs begann. Wir holten unseren Mietwagen, der sehr viel größer ausfiel als geplant aber der ganze Schnickschnack kann bei den Straßenverhältnissen ja nicht schaden. Nach ein bisschen Eingewöhnung auf den vereisten Straßen ging es von Svolvær aus immer auf der E10 in Richtung Süden. Es war Sonntag und wenig Verkehr, wofür ich ehrlicherweise erstmal dankbar war. Aber mit den Spikereifen ging es ganz gut voran. Die E10, die wichtigste Straße der Lofoten, zeigte uns die volle Pracht der Inseln: schroffe Gipfel, tief eingeschnittene Fjorde und Brücken, die wie filigrane Bögen zwischen den Felsen lagen. Schnell waren wir schwer beeindruckt. Wie klein man sich da einfach vorkommt. Immer wieder stoppten wir am Straßenrand an geräumten Parkplätzen, um etwas von der Umgebung einzufangen und einfach zu staunen. Wir hielten an schönen Stränden, die so schneebedeckt ein ganz anderes Bild abgeben, als man sie sonst aus dem Sommer kennt.

Unterwegs trafen wir hier und da ein paar Tourist*innen und Busse mit asiatischen Gästen, die genauso beeindruckt waren wie wir. Am bekannten Surferstrand in Flakstad war leider niemand im Wasser, auch wenn die Wellen es sicher hergegeben hätten. Ich mag mir nicht ausmalen, was hier so im Sommer los ist und welche Touristenmassen und Wohnmobilschlangen sich dann hier tummeln. Da haben wir wohl doch die bessere Reisezeit ausgesucht. Ohnehin macht diese eisige Winterlandschaft die Lofoten besonders magisch.

In Hamnøy fanden wir dann eines der bekanntesten Fotomotive der Lofoten. Dort standen sie: die roten Rorbuer-Hütten vor dramatischer Felskulisse. Und wir hatten den Ort fast für uns – ein seltener Glücksmoment. Kurze Zeit später erreichen wir Reine kurz bevor die Sonne untergeht. Kurz nach 14 Uhr schaffte es die tiefstehende Wintersonne für wenige Minuten über die Bergkanten und tauchte das Dorf in ein goldenes Licht. Es war still, als hätte die Insel selbst den Atem angehalten. Eine Woche später würde es die Sonne nicht mehr so weit hoch schaffen und die Polarnacht würde beginnen.

Nach einer kleinen Stärkung in einem gemütlichen Café erkundeten wir noch den sehenswerten Hafen und freuten uns über die imposante Kulisse, bevor die Dunkelheit etwas später wieder alles verschwinden ließ. Wir machten uns auf den Weg und starteten die lange Rückfahrt nach Svolvær, wo wir unser Glück kaum fassen können. Müde und etwas k.o. von der Fahrt, bepackt mit Koffern und Einkäufen kommen wir nicht in unsere Unterkunft. Wir hatten den Zugangscode des Apartments noch nicht bekommen. Ich wartete auf die Rückmeldung des Vermieters und sehe plötzlich einen grünen Streifen am Himmel. Polarlicht Nummer zwei, diesmal direkt vor unserer Unterkunft. Schnell waren meine Beschwerden über die Situation vergessen und wir zückten die Kameras. Direkt vor unserem Eingang tanzte Lady Aurora und natürlich war uns die verschlossene Eingangstür erstmal egal. Auch als der Code per Mail kam, stellten wir alles in den Eingang und beobachteten die Polarlichter noch weiter, bis sie sich auf den Weg zu einem anderen Ort machten. Danach endet ein Tag mit wunderschönen Eindrücken und Highlights. Mehr ging nicht.

Tag 4: Panoramarouten, Eisstraßen und ein Himmel voller Farben

An diesem Morgen zeigte das Thermometer -4 °C und einen klaren Himmel. Perfekte Voraussetzungen für zwei der schönsten Panoramastraßen der Lofoten, die unser Reiseführer empfohlen hatte. Der Himmel ist klar und die Aussicht bombastisch. Die Winterlandschaft beeindruckte uns auch an diesem Tag und das Licht rief eine besondere Stimmung hervor. Ohnehin war das Licht in dieser Jahreszeit ganz besonders. Vielleicht auch, weil es nur wenige Stunden hell ist und die Sonne Mitte November kaum noch zu sehen war. Die Sonnenstrahlen, die es noch über den Horizont schafften, zauberten dann eine magisches Farbspiel in den Himmel.

Wir verließen die E10 bei Fiskebøl und bogen auf die Nordküste der Lofoten ab. Die kleine Nebenstraße war nicht nur schmaler, sondern auch schlechter geräumt und mit einer festgefahrenen Schneedecke versehen. An einem kleinen, verlassenen Strand machten wir Halt und sahen die schneeverhangenen Wolken schon kommen. Kurz nachdem wir zurück im Auto waren, ging es los und innerhalb weniger Minuten war die Aussicht dahin. Langsam fuhren wir weiter. Selten war ich über so einen großen Mietwagen mit Allradantrieb so froh wie in dem Moment. So schnell wie der Schnee gekommen war, so schnell war er auch wieder weg und es klarte auf.

Der Teil der Insel, über den wir fuhren, ist etwas flacher und nicht ganz so dramatisch wie die Südküste. Die majestätisch aufragenden Berge im Hintergrund blieben uns aber erhalten und unsere Kamera bekam wenig Pausen. Auch dieses etwas andere Gesicht der Lofoten gefiel uns. Den Namen „Panoramaroute“ würden wir auf jeden Fall mittragen.

Im nächstgroßen Ort Laukvik war leider gar nichts los, so dass wir weiterfuhren und unsere Route fortsetzten. Am Aussichtspunkt über dem Austnesfjord trafen wir eine gut gelaunte Reisegruppe aus Singapur, die mit Selfiesticks und Begeisterung die Aussicht feierte. Wir warteten geduldig, lächelten – und bekamen am Ende ein paar Minuten allein in dieser sagenhaften Kulisse, die uns mit einem Sonnenuntergang beglückte.

Am Nachmittag schlenderten wir dann noch etwas durch Svolvær, von dem wir bisher (mal vom Supermarkt abgesehen) noch nicht so viel gesehen hatten. In einem gemütlichen Café gönnten wir uns einen fantastischen Cheesecake und einen leckeren Kaffee. Es begann zu schneien und würde die ganze Nacht durchschneien, so dass keine Chance auf Polarlichter bestand. So endete der Abend gemütlich auf der Couch.

Tag 5: Ice Road Truckerin: Traumstrand, Seeadler & frostige Finger

Der Morgen begann mit Schneeschippen: Das Auto war komplett eingeschneit. Unser Ziel: Haukland Beach (Hauklandstranda) angeblich einer der schönsten Strände der Lofoten. Bis dahin hieß es wieder auf eisigen und schneebedeckten Straßen zu fahren. Die Schneeschieber liefen nach dem Neuschnee auf Hochtouren und leisten gute Arbeit. Das letzte Stück zum Strand stellt sich als abenteuerlich heraus und ich entschied mich für den längeren Weg am Wasser entlang, statt über den Berg zu fahren. Der Strand im Winter ist ein surrealer Ort: weißer Sand, türkisblaues Wasser und schneebedeckte Berge. Die Fahrt dorthin hatte sich gelohnt. Das kleine Café am Strand servierte den vermutlich besten Kaffee unserer gesamten Reise – mit Panorama inklusive.

Weil wir Henningsvær, das „Venedig der Lofoten“, noch bei Tageslicht erreichen wollten und die Brücke dorthin später am Abend gesperrt wurde, konnten wir es uns nicht zu gemütlich machen. Die Temperaturanzeige fiel zwischenzeitlich auf minus 10 Grad, es wurde also etwas ungemütlich draußen. Am Ortseingang begrüßte uns ein Seeadler, der gelassen auf einem Mast thronte. Obwohl viele Läden geschlossen hatten, verströmte der Ort eine gemütliche, maritime Winterruhe. Die Sonne wollte schon wieder untergehen und wir verließen den Ort, der auch aufgrund seines Fußballfeldes auf einer kleinen Insel bekannt ist.

Zurück im Apartment machen wir es uns dann gemütlich. Da der Himmel klar war und nur wenige Wolken zu sehen waren, gab ich die Hoffnung auf Polarlichter nicht auf und schaute immer wieder draußen auf der Veranda in den Himmel. Die Polarlichter App gab keinen Mucks von sich und die Werte waren schlecht. Keine guten Aussichten. Aber gerade als ich dachte, dass es jetzt das letzte Mal wäre, dass ich es versuchen würde, kamen Sie. Eine zarte grüne Linie, die sich langsam zu einem helleren Band auswuchs. Schnell zog ich mir Jacke, Schuhe und Handschuhe an und beobachte das Schauspiel in der klirrenden Kälte direkt vor der Haustür. Es war der letzte Aurora-Tanz auf dieser Reise.

Tag 6: Abschied von den Lofoten: Busfahrt durch Winterlandschaften nach Narvik

Wir gaben das Auto zurück und stiegen in den Bus Richtung Narvik. Der Linienbus 300 (Lofoten Express) fährt von Å am Südende der Lofoten bis nach Narvik und war gut besucht. Sowohl Einheimische als auch Touristen traten den Weg an. Endlich konnte ich auch mal in Ruhe aus dem Fenster gucken und die Landschaft genießen. Mit Überquerung der Raftsundbrücke verließen wir die Lofoten und kreuzten den Kanal, den wir vor ein paar Tagen mit dem Schiff genommen hatten. Tschüss liebe Lofoten, ihr wart wundervoll und einmalig.

Die Landschaft veränderte sich nach der Brücke merklich, wurde weniger dramatisch und schroff. Aber schön waren die winterlichen Ausblicke nach wie vor. Kurz vor Narvik sah ich noch ein paar Rentiere durch den Schnee stapfen. Nach ca. vier Stunden Busfahrt erreichten wir Narvik und es begann schon wieder zu dämmern, als wir aus dem Bus stiegen. Nach den beschaulichen Lofoten kam uns Narvik mit dem vielen Verkehr und Gewusel wie eine Großstadt vor. Nur dass Narvik auch nur rund 14.000 Einwohner*innen hat. Trotzdem waren wir kurz erst einmal überfordert. Unser Gästehaus lag hoch über dem Fjord. Der Aufstieg mit den Koffern über vereiste Wege war… sportlich. Dafür war die Aussicht spektakulär. Wir besuchten ein kleines Café, aßen Kardamonschnecken und spazierten später durch weihnachtlich geschmückte Wohngebiete. Der Abend endete mit einem Rentiergeschnetzelten im Pub – deftig, lecker, perfekt.

Tag 7: Zurück in Tromsø: Geschichte, Schnee & ein letztes Abenteuer

Unser Frühstück im Panoramarestaurant bot einen unglaublichen Blick über Narvik und den Fjord. Bei Lachs, Kaffee und frischem Brot hieß es die Aussicht über das morgendliche Narvik und den Fjord zu genießen. Danach besuchten wir das Kriegsmuseum, das die bewegte Geschichte der Region im zweiten Weltkrieg eindrucksvoll vermittelt. Unsere Vermieterin hatte uns noch das Café im Museum empfohlen, das ließen wir uns natürlich nicht zwei Mal sagen und probierten Pistazien- und Zimtschnecken aus Sauerteig. Die Gondel auf den Hausberg war leider nicht in Betrieb und wurde saniert, darum fiel unser Sightseeing Programm etwas sparsam aus.

Dann wartete schon der nächste Bus auf uns, die Linie 100 sollte uns wieder bis nach Tromsø bringen. Der Bus war bis auf den letzten Platz belegt und benötigte wieder etwas über vier Stunden bis zur Ankunft. Eine lange Zeit, aber der Bus war eine bequeme und günstige alternative zu Mietwagen und Selberfahren. Solange es draußen hell war, schaute ich noch etwas raus. Unterwegs sahen wir Elche, schneebeladene Wälder und eingefrorene Seen. Die dick mit Schnee begangenen Bäume ächzten unter der Schneedecke, für uns war es dagegen ein toller Anblick, wann haben wir schon einmal so viel Schnee im Winter? Doch kurze Zeit später wurde es wieder dunkel und ich nutzte die Fahrt, um zu schlafen, Fotos zu sortieren und etwas zu Lesen.

In Tromsø selbst erwarteten uns über 70 Zentimeter Neuschnee – ein Rekord. Offenbar können Tromsø und ich nur mit extremem Wetter, letztes Mal hat es fast nur geregnet, dieses Mal schneite es fast die ganze Zeit. Aber wenn ich wählen könnte, würde ich mich auf jeden Fall für die Variante mit dem Schnee entscheiden. Die vom Hotel versprochenen Waffeln mit Braunkäse (Brunost) waren ausverkauft, aber ein Rentierhotdog im legendären Kiosk „Raketten“ machte das wieder wett. Bei unserer Ankunft vor einer Woche war uns ein Stadtbummel aufgrund der fehlenden Schließfächer für die Koffer verwehrt geblieben, nun konnten wir ihn endlich nachholen. Die Polarlichterapp hatte angeschlagen und meldete eine hohe Wahrscheinlichkeit in 30 Minuten (sofern der Himmel klar sei!). Das Wetter gab allerdings nicht viel her. Das neue „Tor zur Arktis“ Monument im Hafen stellte sich als ein guter Platz für Himmelbeobachtungen heraus, da hier wenig Licht schien. Die Polarlichter blieben leider an diesem Abend verborgen, aber die Stadt war voller Leben, Lichter und winterlicher Stimmung. Am nächsten Tag stand der Rückflug nach Deutschland an.

Die Lofoten im Winter haben gezeigt, wie vielfältig, kraftvoll und gleichzeitig zart eine Landschaft sein kann. Es war ein Mix aus rauer Natur, stillen Momenten, wilden Schneestürmen, goldenem Licht und dem unvergleichlichen Zauber der Polarlichter. Jede Etappe dieser Reise hatte ihre eigene Magie. Wir waren oft tief beeindruckt und fasziniert von unseren Erlebnissen, nie hätten wir so viel erwartet. Die verschneiten Berge, die einsamen Strände, die kleinen Fischerdörfer und die besonderen Lichtstimmungen haben nachhaltig Eindruck bei mir hinterlassen. Ich verstehe die Faszination, die dieser Teil Norwegens ausstrahlt, nun noch besser. Die omnipräsenten Bilder der sommerlichen Landschaft in den sozialen Medien lösen zu Recht akutes Fernweh in mir aus. Ich wollte aber wissen, wie es im Winter dort ist und habe bemerkenswerte Orte und schöne Momente erleben dürfen. Dieser Roadtrip war mehr als eine Route über vereiste Straßen – er war eine Erinnerung daran, wie wunderschön und überraschend der Norden im Winter sein kann. Die Lofoten im Winter: ein Roadtrip, der bleibt — tief, warm und unvergesslich.

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